Lagerfeuer

Um einen ordnungsgemäßen Ablauf zu sichern, ist ein Lagerfeuer bei der Verwaltung mindestens eine Woche im Voraus zu beantragen. Die Beantragung einer Ausnahmezulassung kann formlos oder durch ein im Ordnungsamt ausliegenden Formular erfolgen. Die Entscheidung der Verwaltung wird dem Antragsteller in Form eines Bescheides zugestellt.

Unterlagen

Der formlose Antrag sollte enthalten:

  • Ansprechpartner (eine verantwortliche Person mit Anschrift und Telefonnummer)
  • Art der Veranstaltung
  • Tag und Ort der Veranstaltung
  • voraussichtlicher Beginn und Ende des Lagerfeuers
  • Datum der Antragstellung und Unterschrift

Gebühren

11,00 €

Ansprechpartner

Gemeinde Michendorf
Bürgerservice und Verwaltungsdienstleistungen
Poststraße 1
14552 Michendorf
Telefon: 033205 598 59 (Frau´Heinrich)
Telefax: 033205 598 50


10 goldene Regeln für Feuer im Freien

Holzfeuer sind grundsätzlich auch ohne gemeindliche Ausnahmegenehmigung zulässig, wenn die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft hierdurch nicht gefährdet oder belästigt werden. Eine Gefährdung oder Belästigung ist in der Regel ausgeschlossen, wenn die so genannten „Zehn goldenen Regeln für Feuer im Freien“ eingehalten werden:

  • die Obergrenze für Höhe und Durchmesser des Brennstoffhaufens beträgt 1 m
  • nur trockenes und naturbelassenes Holz verwenden
  • bei anhaltender Trockenheit oder starkem Wind keine Holzfeuer entzünden
  • Abfälle gehören niemals ins Holzfeuer, das verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist verboten
  • Holzfeuer mit Holzspänen oder Kohlen- bzw. Grillanzünder entfachen
  • Löschmittel immer bereithalten (z.B. Wasser, Sand, Feuerlöscher)
  • Brandbeschleuniger (z.B. Benzin, Verdünnung und Spiritus) niemals verwenden, Explosionsgefahr!
  • die Feuerstelle stets im ausreichenden Abstand zu Gebäuden und brandgefährdeten Materialien anlegen
  • bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug Feuer unverzüglich löschen
  • Feuer immer bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigen

Feuer, die diese Bedingungen nicht einhalten, zum Beispiel größere Oster- oder sonstige Brauchtumsfeuer, sind ohne Ausnahmeerteilung der Gemeinde nicht zulässig.
In Gebieten mit erhöhter Feinstaubbelastung, für die Luftreinhalte- oder entsprechende Aktionspläne aufzustellen sind, sind auch offene Holzfeuer unzulässig, da auch sie erheblich zur Feinstaubbelastung beitragen.