Der Ort wurdeLandschaft im Jahr 1285 erstmals urkundlich erwähnt.
Der Name geht zurück auf die Wische, eine torfreiche Wiese, die aus einem nach der Eiszeit zurückgebliebenen See mit seinen Ablagerungen entstanden ist.
Die landschaftliche Schönheit der langen Wiesen wird durch die sie umgebenen Erhebungen, den Eichberg bei Saarmund und den Galgenberg, noch verstärkt.

 

DorfkernEine herrliche Aussicht auf den Dorfkern von Neu-Langerwisch hat man vom Weinberg, der von der Straße nach Wilhelmshorst aus zu erreichen ist.
Historisch wuchs der Ortsteil aus den Orten Alt-Langerwisch und Neu-Langerwisch, durch den Mittelgraben getrennt, zusammen. Die Vereinigung erfolgte 1938.

 

 

 

GutshausAlt-Langerwisch war eine Gutsdomäne des Preußischen Königs Friedrichs II.; er ließ 1779 hier ein Gutshaus erbauen. Die zwei noch erhaltenen Schäferhäuser stammen ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert.

 

 

 

 

WindmühleWahrzeichen des Ortsteils ist die in der Nähe des Galgenbergs errichtete Paltrockwindmühle (1879).

 

 

 

 

 

 

OrtsteilzentrumSeit 1990 wird im Rahmen eines Förderprogramms eine vorbildliche Ortserneuerung durchgeführt. Ein sichtbares Zeichen in dem 1.680 Einwohner zählenden Ortsteil ist der Umbau und die Umnutzung eines Vierseitenhofes in der Straße der Einheit zu einem sehenswerten Ortsteilzentrum mit Kindergartenstätte, Versammlungs- und Büroräumen.

 

 

Blumengroßmarkt1999 eröffnete in Langerwisch einer der größten deutschen Blumengroßmärkte.
Auf dem benachbarten Rosengut Langerwisch werden Blumen und Pflanzen aller Art gezüchtet.
Lohn der gärtnerischen Mühen waren Medaillen bei verschiedenen Bundes- gartenschauen.