Gemeinde Michendorf

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Ortsteil Michendorf - Historische Daten 1375 - 1992

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Ortsteil Michendorf
Historische Daten 1375 - 1992
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Historische Daten 1375 - 1992

1375
wird der Ort Michendorf erstmals urkundlich erwähnt und erhält seinen Namen durch Abwandlung des deutsch-slawischen Namens Michel bzw. Micha. In den nächsten knapp 250 Jahren wurde Michendorf kaum erwähnt, da es durch Brände und Seuchen oft zerstört worden ist.
1375 - 1377
entsteht auf Anweisung Kaiser Karls IV das Landbuch der Mark Brandenburg. Es ist ein detailliertes Abgabenverzeichnis, das erstmals die landesherrlichen Einnahmen sowie die Verpflichtungen der Städte, Dörfer und Klöster der Markgrafschaft gegenüber registriert.
Im 30-jährigen Krieg
völlig zerstört, wird Michendorf rund 70 Jahre nicht bewohnt.
1697
erfolgt die Neubesiedlung im Auftrag des Amtes Saarmund durch einen Georg Joeche mit fünf Bauern.
Von 1700 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts
liegt Michendorf als unbedeutender Ort im Land mit einem Grundherrn und Krugwirt.
1879
trägt eine Haltestelle der Wetzlarer Eisenbahn zur stärkeren Besiedlung bei. Im selben Jahr nimmt die Michendorfer Ziegelei ihre 21-jährige Arbeit auf.
In den Jahren 1880/81
baut Hermann Weber an der Potsdamer Str. 64 auf ehemaligem Gutsland ein Haus mit Fleischerei und schließt wenig später ein Gartenlokal an, das er 1889 mit dem Gasthof "Zum Birkenwäldchen" erweitert.
Den 1. Weltkrieg in den Jahren 1914-18
übersteht Michendorf mit einigen Blessuren.
In den 30-er Jahren
erlebt Michendorf den Höhepunkt als Obstzüchterdorf.
1935
erhält Michendorf ein Wappen mit dem symbolischen Apfelbaum.
1936
erfolgt die Anbindung an die Autobahn, die den Verkehrsfluss noch mehr unterstützt.
Im 2. Weltkrieg (1939-45)
kommt es zur Zerstörung und Beschädigung einiger Gebäude in der Nähe des Bahnhofs und der Kirche.
Im April 1945
besetzen sowjetische Truppen Michendorf. Von diesem Zeitpunkt an wird die Obstzucht vermindert und die industrielle Entwicklung gefördert (Teltomat u.a.).
1974
entsteht die Polytechnische Oberschule am Wolkenberg.
In den 60-er bis 80-er Jahren
gilt der Ortsteil Michendorf-West als Naherholungsgebiet, das sich bis zum Lienewitzsee erstreckt.
1990
wird das Naherholungsgebiet um den Lienewitzsee aufgelöst und gilt jetzt als Naturschutzgebiet.
Im Jahre 1991
erfolgt die Umwandlung der Polytechnischen Oberschule in das Gymnasium am Wolkenberg und eine neue Grundschule wird gebaut.
1992
wird das Amt Michendorf mit sechs Amtsgemeinden gegründet.


 

Ausbau der A10

Informationen zum achtstreifigen Ausbau der A 10/Berliner Ring zwischen AD Potsdam und AD Nuthetal, zur Verkehrsführung und aktuellen Einschränkungen finden Sie auf der Projektseite der DEGES.

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