Gemeinde Michendorf

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Ortsteil Michendorf

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Ortsteil Michendorf
Historische Daten 1375 - 1992
Historische Daten 1993 - 2005
Historische Bilder
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Sehen Sie hier eine kleine Auswahl von Bildern aus dem Ortsteil Michendorf.

Diese Bilder wurden freundlicherweise von Herrn Stefan Jentzsch zur Verfügung gestellt.

BahnhofBahnhof

GaststätteGaststätte "Zum Apfelbaum" mit Gemeindezentrum

Potsdamer Straße

KirchplatzAm Kirchplatz

Evangelische KitaEvangelische Kita

Evangelische KircheEvangelische Kirche

FeuerwehrgebäudeFeuerwehrgebäude

NeubaugebietNeubaugebiet

KitaKita "Heideschlösschen"

GrundschuleGrundschule Michendorf

GymnasiumGymnasium Michendorf: "Am Wolkenberg"

KunstrasenplatzMichendorfer Kunstrasenplatz


Historische Daten 1375 - 1992

1375
wird der Ort Michendorf erstmals urkundlich erwähnt und erhält seinen Namen durch Abwandlung des deutsch-slawischen Namens Michel bzw. Micha. In den nächsten knapp 250 Jahren wurde Michendorf kaum erwähnt, da es durch Brände und Seuchen oft zerstört worden ist.
1375 - 1377
entsteht auf Anweisung Kaiser Karls IV das Landbuch der Mark Brandenburg. Es ist ein detailliertes Abgabenverzeichnis, das erstmals die landesherrlichen Einnahmen sowie die Verpflichtungen der Städte, Dörfer und Klöster der Markgrafschaft gegenüber registriert.
Im 30-jährigen Krieg
völlig zerstört, wird Michendorf rund 70 Jahre nicht bewohnt.
1697
erfolgt die Neubesiedlung im Auftrag des Amtes Saarmund durch einen Georg Joeche mit fünf Bauern.
Von 1700 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts
liegt Michendorf als unbedeutender Ort im Land mit einem Grundherrn und Krugwirt.
1879
trägt eine Haltestelle der Wetzlarer Eisenbahn zur stärkeren Besiedlung bei. Im selben Jahr nimmt die Michendorfer Ziegelei ihre 21-jährige Arbeit auf.
In den Jahren 1880/81
baut Hermann Weber an der Potsdamer Str. 64 auf ehemaligem Gutsland ein Haus mit Fleischerei und schließt wenig später ein Gartenlokal an, das er 1889 mit dem Gasthof "Zum Birkenwäldchen" erweitert.
Den 1. Weltkrieg in den Jahren 1914-18
übersteht Michendorf mit einigen Blessuren.
In den 30-er Jahren
erlebt Michendorf den Höhepunkt als Obstzüchterdorf.
1935
erhält Michendorf ein Wappen mit dem symbolischen Apfelbaum.
1936
erfolgt die Anbindung an die Autobahn, die den Verkehrsfluss noch mehr unterstützt.
Im 2. Weltkrieg (1939-45)
kommt es zur Zerstörung und Beschädigung einiger Gebäude in der Nähe des Bahnhofs und der Kirche.
Im April 1945
besetzen sowjetische Truppen Michendorf. Von diesem Zeitpunkt an wird die Obstzucht vermindert und die industrielle Entwicklung gefördert (Teltomat u.a.).
1974
entsteht die Polytechnische Oberschule am Wolkenberg.
In den 60-er bis 80-er Jahren
gilt der Ortsteil Michendorf-West als Naherholungsgebiet, das sich bis zum Lienewitzsee erstreckt.
1990
wird das Naherholungsgebiet um den Lienewitzsee aufgelöst und gilt jetzt als Naturschutzgebiet.
Im Jahre 1991
erfolgt die Umwandlung der Polytechnischen Oberschule in das Gymnasium am Wolkenberg und eine neue Grundschule wird gebaut.
1992
wird das Amt Michendorf mit sechs Amtsgemeinden gegründet.

Historische Daten 1993 - 2005

1993
Seit Mai wieder S-Bahn-Verbindung nach Wannsee.
1995
Baubeginn der großen Wohnanlage Bahnstraße mit neuer Grundschule und Turnhalle.
1996
Fertigstellung der neuen Grundschule und Turnhalle (Meisenweg/Bahnstraße).
1997
Neue sternförmig angelegte KITA (Heideweg) eingeweiht.
Hotel "Potsdam-Michendorf" (TRYP), örtliche Tankstelle (DEA) und Plus-Markt eröffnet.
1998
Ehemaliges Klubhaus (früher Gaststätte "Zum Birkenwald") nach Umbau und Modernisierung als Gemeindezentrum "Zum Apfelbaum" eingeweiht.
An der Grundschule Bahnstraße/Meisenweg erfolgte der Anbau des Westflügels.
1999
Reihenhäuser an der Poststraße fertiggestellt.
Neues Eckhaus Potsdamer/Ecke Schmerberger Straße.
Abriss der alten Gebäude des Konsum-Warenhauses und des Kinos (ehem. Alter Krug und Deutsches Haus).
2000
Im ersten Jahr des neuen Jahrtausend wird Michendorf 625 Jahre alt und zählt nun 3 760 Einwohner.
Mit Festveranstaltung, Festumzug und Volksfest wird das 625 Jahre alte Michendorf geehrt.
Heimatverein begeht sein 10jähriges Bestehen mit großem Heimattreffen und Eröffnung eines Heimatmuseums (alte Mühle).
Neue Sportanlagen "Hellerfichten" für Schul- und Freizeitsport mit Kunstrasen-Fußballplatz eingeweht. Erneuerung der Gehwege in der Potsdamer Straße und der Bahnhofsvorplatz erhält 50 Parkplätze.
An der Potsdamer Straße 61 neues Einkaufszentrum "SuperSpar" eröffnet.
2001
Michendorf hat 3 800 Einwohner.
Neues Hortgebäude (2. KITA-Haus) mit Spielplatz am Heideweg eingeweiht.
Die Rekonstruktion des Bahnhofvorplatzes erfolgreich abgeschlossen.
Richtfest für das neue Objekt der Freiwilligen Feuerwehr.
2002
Planfeststellungsverfahren für den Bau der Umgehungsstraße positiv beschlossen.
Neue Michendorfer Post- und Quelle-Agentur (Schröter) an der Potsdamer Straße.
Gemeinde übergibt ihrer Freiwilligen Feuerwehr zum 90. Gründungstag ein neues Gerätehaus.
2003
Ergebnis der Kommunalwahlen am 26. Oktober: Michendorf mit den Gemeinden Langerwisch, Wilhelmshorst, Wildenbruch, Fresdorf und Stücken zu einer großen Gemeinde vereint. Neue gemeinsame Gemeindevertretung gewählt.
Beschlüsse der alten Gemeindevertretung verwirklicht:
Gehwege am Dieck und weiteren Straßen der Gemeinde rekonstruiert, Vereinsgebäude am Sportplatz ausgebaut. Poststraße, Rüsternallee und Heideweg erneuert und dem Verkehr übergeben.
2004
Baubeginn der Umgehungsstraße B2. Neues Alten-Pflegeheim im Falkenweg / Wohngebiet Bahnstraße eingeweiht.
"ALDI-Frischemarkt" - Luckenwalder Straße seit September und neue Norma-Filiale (Post-/Ecke Gartenstraße) seit November eröffnet.
2005
Festliche Übergabe des rekonstruierten Saales im Gemeindezentrum mit 240 Plätzen und Biergarten. Damit wurde das Projekt "Gemeindezentrum "Zum Apfelbaum" als Wiederherstellung eines Stücks Michendorfer Geschichte erfolgreich vollendet.

Historische Bilder

Die folgenden historischen Bilder wurden freundlicherweise von Herrn Dr. Hans Strich, Michendorf, bereitgestellt.

BauernhausHeute noch erhaltenes Bauernhaus an der Potsdamer Straße (gegenüber der Kirche), das zum ehemaligen Anger gehörte.

Cafe WolterCafé Wolter aus den 30er Jahren. Zu DDR-Zeiten als BHG genutzt. Heute wieder Café.

GutshausDas erste Gutshaus von Michendorf. Im Krieg völlig zerstört.

Laubengang-StallHeute noch erhaltener und restaurierte denkmalgeschützter Laubengang-Stall in Michendorf.

MühleUrsprünglicher Zustand der heute etwas versteckten Holländischen Mühle (1890-1925 genutzt) nahe dem St. Norbert Haus.

MühleSie wurde 1925 vom neuen Besitzer zum Aussichtsturm umgebaut, der die Flügel für eine Aussichtsplattform abnehmen ließ.

 

Ausbau der A10

Informationen zum achtstreifigen Ausbau der A 10/Berliner Ring zwischen AD Potsdam und AD Nuthetal, zur Verkehrsführung und aktuellen Einschränkungen finden Sie auf der Projektseite der DEGES.

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