Damit die Straße neben den parkenden auch von weiteren Verkehrsteilnehmen genutzt werden kann, sind beim Abstellen der Fahrzeuge die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) zu beachten. Die entsprechenden Regelungen dazu finden Sie im § 12. Zu beachten ist insbesondere Absatz 4, nachdem das Parken und Halten nur auf befestigten Seitenstreifen gestattet ist. Auch wenn sich eine Stelle also augenscheinlich gut als Abstellplatz eignet, kann das Parken auf unbefestigtem oder z.B. mit Gras bewachsenem Grund also ein Knöllchen nach sich ziehen. Ähnlich dem "wilden Parken" im Wald kann auch beim Parken auf unbefestigtem, bewachsenem Boden zum Auslöser eines Brandes werden. Zu beachten ist zudem, dass auf der Fahrbahn generell eine Restbreite von mindesten 3,05 Metern freizuhalten ist, damit Rettungsdienste wie Feuerwehr, Krankenwagen und Notarzt im Ernstfall passieren können.

Als Autofahrer gibt es also viel zu beachten, so dass es sich durchaus lohnt, bevor man den Kampf um die knappen Parkplätze antritt, zu prüfen ob Alternativen wie die Anreise per Fahrrad oder das sich absetzen und abholen lassen zu Verfügung stehen. Sobald das Ziel erreicht ist, sollte der richtige Umgang mit der Natur gepflegt werden. Generell gilt nach §15 Absatz 2 des Waldgesetzes des Landes Brandenburg (LWaldG) eine allgemeine Schonpflicht, nach welcher der Wald so wenig wie möglich beeinträchtigt werden sollte. Seine wirtschaftliche Nutzung darf demnach nicht behindert werden und jedwede Beschädigung oder Verschmutzung ist zu unterlassen. Weiterhin sind im- bzw. in einem Abstand von 50 Metern zum Wald Feuer, brennende und glimmende Gegenstände und demnach auch das Rauchen untersagt.

Bei vielen Flächen der Gemeinde handelt es sich nicht nur um Wald, sondern sogar um Landschafts- bzw. Naturschutzgebiete. § 23 des Bundesnaturschutzgesetztes (BNatSchG) regelt die besondere Schutzwürdigkeit dieser Orte. Jede Handlung, die diese zerstört, beschädigt, verändert oder nachhaltig stört ist untersagt. Das bedeutet unter anderem, dass von Wegen nicht abzuweichen ist, Hunde an kurzer Leine geführt werden müssen und keine Pflanzen oder Gegenstände entfernt werden dürfen. Weiterhin ist das sogenannte "wilde Campen" nach § 22 des Brandenburgischen Naturschutzausführungsgesetztes (BbgNatSchAG) verboten.

Es ist mehr als verständlich, dass es die Menschen bei hohen Temperaturen und auch bedingt durch eingeschränkte Möglichkeiten in Bezug auf Reisen und anderen Aktivitäten an die Seen zieht. Jedoch bedeuten die hohen Besucherzahlen auch eine erhöhte Belastung der Umwelt und der Anlieger. Mit der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften tragen Sie zu einem guten Miteinander bei und helfen dabei die natürliche Schönheit des Gemeindegebietes auch für die kommenden Jahre zu erhalten.

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