Die Auswirkungen der Unwetter und Überflutungen in der vergangenen Woche in vielen Regionen insbesondere in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind massiv und kaum zu bewältigen. Zur Unterstützung vor Ort rücken nun auch Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Michendorf zum Katastrophengebiet in das rheinland-pfälzische Ahrweiler aus. Die Michendorfer sind dabei Teil der Katastrophenschutzeinheit des Landkreises Potsdam-Mittelmark, bestehend aus 125 Frauen und Männern. 

Sechs Kameradinnen und Kameraden aus den verschiedenen Ortswehren starten mit dem Löschgruppenfahrzeug 10 aus Wildenbruch ihren Einsatz am Mittwoch, den 21. Juli 2021, um 16:30 Uhr. Um 18:00 Uhr brechen alle Einsatzkräfte gemeinsam von Beelitz-Heilstätten in die vom Hochwasser betroffene Region auf. Geplant ist der Katastropheneinsatz vor Ort für eine Zeitspanne von 48 Stunden.

Die Michendorfer Einsatzkräfte werden gemeinsam mit Helferinnen und Helfern vor Ort die Stabilisierung der Infrastruktur vorantreiben. Sie werden außerdem für die Lageerkundung eingesetzt. Entsprechendes Material und Equipment wird in das Krisengebiet transportiert.

Die Bürgermeisterin dankt allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft – auch denjenigen, die dieses Mal hier verbleiben – und wünscht ihnen eine unversehrte Heimkehr.