Bereits am 13. Dezember 2019 wurden in Potsdam zehn Brandenburger Seniorinnen und Senioren für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement mit dem „Veltener Teller“ ausgezeichnet. Die Preisträger engagieren sich beispielhaft bis ins hohe Alter für andere Menschen, so dass alle Generationen von ihrem Wissen und Erfahrungen profitieren.

 

Der Ehrenteller geht auf Brandenburgs erste Sozialministerin Regine Hildebrandt zurück. Auf ihre Anregung hin wurde der Teller 1995 in Form einer Schale mit Fuß in der Werkstatt von Hedwig Bollhagen in Velten (Oberhavel) entworfen. Daher stammt auch der Name. Finanziert werden die Teller durch das Sozialministerium aus Lottomitteln.
Die Auszuzeichnenden werden jedes Jahr von den Kreisseniorenbeiräten vorgeschlagen. Seit 1995 sind bereits 257 Seniorinnen und Senioren mit dem Preis ausgezeichnet worden.

 

Zu den Preisträgern, denen die Sozialministerin Ursula Nonnemacher diese besondere Auszeichnung - auch stellvertretend für viele andere ältere Menschen, die sich im Land Brandenburg engagieren - gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Seniorenrates des Landes Brandenburg, Wolfgang Puschmann, überreichte, gehörte in diesem Jahr auch Herr Manfred Bellin aus Michendorf.

 

In seiner Laudatio wurde insbesondere dieses Engagement gewürdigt.
„Herr Bellin ist nach der ersten freien Wahl im Mai 1990 als Gemeindevertreter und später als Ortsvorsteher für den Ortsteil Wildenbruch der Gemeinde Michendorf gewählt worden. Seine aktive Laufbahn als Kommunalpolitiker hat er im Mai 2019 beendet. Anfang 2000, als das Gemeindezentrum im Ortsteil Wildenbruch fertiggestellt wurde, machte Herr Bellin die Seniorenbetreuung zu „seiner Chefsache“. So wurde und wird eine Vielzahl von Veranstaltungen von ihm vorbereitet und in seiner Verantwortung durchgeführt. Als Vorsitzender des Fastnachtclubs und als Mitglied im Singeclub machte er sich auch auf kulturellem Gebiet verdient.“

 

„Ich gratuliere Herrn Bellin herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung. Ich bin sehr dankbar für sein Engagement. Mit seiner Begeisterung und Energie hat er in besonderer Weise zur Entwicklung des Lebens in unserer Gemeinde und insbesondere im Ortsteil Wildenbruch beigetragen. Ihm ist es zudem gelungen, jüngere Menschen zu begeistern, viele dieser Ideen fortzuführen und sich ehrenamtlich für andere einzusetzen.“

 

Ihre Claudia Nowka
Bürgermeisterin