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20200420 093154 Für den Beginn des neuen Schuljahres 2020/2021 ist eine Änderung der aktuellen SARS-CoV-2-Umgangsverordnung mit Bezug zur Maskenpflicht in Schulen und Horten geplant. Diese regelt:

Alle Personen müssen in den Schulgebäuden, also in Fluren, Gängen, Treppenhäusern und Aulen sowie beim Anstehen in der Mensa eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Maskenpflicht soll aber nicht im Unterricht und nicht auf dem Schulhof gelten. Für die Horte soll es ähnliche Regelungen geben. Hier werden die pädagogischen Räume und die Außenanlagen ausgenommen. Die geänderte Umgangsverordnung soll am Dienstag (11.08.2020) vom Kabinett beschlossen werden.

Bezugnehmend zur Maskenpflicht an Schulen, soll die aktuelle „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ um den Punkt 5 in § 1 Absatz 2 ergänzt werden:

§1

(2) Zwischen Personen ist im öffentlichen und privaten Bereich grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Satz 1 gilt nicht

5. bei der Wahrnehmung von Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten, sofern die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen wahrgenommen werden.

Dies bedeutet in Bezug auf die Maskenpflicht an Schulen:

Es gibt weitere Ausnahmen beim Abstandsgebot zugunsten (sämtlicher) Anbieter von Bildungs- und Aus-, Fort-, und Weiterbildungsangeboten. Diese müssen sicherstellen können, dass die Angebote ausschließlich in festen (wiederkehrenden) Gruppen wahrgenommen werden und die Schulkinder, Auszubildenden etc. eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Lehr- und Ausbildungskräfte sind dabei von der Trageverpflichtung ausgenommen.

Seitens der Träger besteht keine Verpflichtung den Schülerinnen und Schülern Masken zur Verfügung zu stellen. Für Einzelfälle gilt in der Verwaltung weiterhin das Angebot zur Abholung selbstgenähter Masken.

 

Pressemitteilung „Maskenpflicht in Brandenburgs Schulen vor dem Hintergrund des veränderten Infektions-geschehens“ vom Land Brandenburg vom 05. August 2020.