Weltkindertag, Internationaler Kindertag oder Internationaler Tag des Kindes – verteilt auf der Welt widmen ca. 145 Staaten in der Welt einen Tag im Jahr den Kindern unserer Erde.

Doch warum gibt es den Kindertag überhaupt?

Vorrangig soll der Kindertag auf die Rechte der Kinder aufmerksam machen. Historisch hat dieser Tag seinen Ursprung in der Genfer Weltkonferenz von 1925. Dort wurde über das Wohlergehen der Kinder mit Vertreterinnen und Vertretern aus mehr als 50 Staaten gesprochen und die Genfer Erklärung zum Schutz der Kinder verabschiedet. Damit wurde der Grundstein für den internationalen Kindertag am 1. Juni gelegt, der jährlich weltweit ein Zeichen für Kinderrechte setzt. 

Wussten Sie schon?

  • Bereits im Jahr 1920 wurde in der Türkei der 23. April den Kindern gewidmet.
  • Das Lied „Kleine weiße Friedenstaube“ wurde in der DDR am Kindertag vielerorts gesungen. Dieses Kinderlied sollte an den Charakter des Tages als Fest für Kinderrechte erinnern.
  • Kaum ein Land hat keinen Kindertag. Dass gerade die USA keinen offiziellen Tag der Kinder hat, ist jedoch überraschend. Nachdem er ursprünglich am 1. Juni gefeiert wurde, geriet er bei den meisten US-Amerikanern mit der Zeit in Vergessenheit.

Liebe Michendorfer Kinder, genug der Zahlen und Daten - wir wünschen Euch einen wundervollen Kindertag! Genießt ihn bei Sonnenschein, einem leckeren Eis, einem kleinen Präsent und ganz besonders mit viel guter Laune und einem ansteckenden Lachen.


Kicherfritzen von Erich Kästner

Habt ihr das schon mal gemacht: ohne jeden Grund gelacht? Na wie steht's? Ich glaube sicher, daß ihr dieses Lachen kennt, das man allgemein Gekicher nennt.

Wie entsteht so etwas bloß? Es entsteht nicht. Es geht los.

Eben noch tat keiner mucksen. Fritz beginnt herumzudrucksen. Paul hat sich parterre gesetzt, denkt nichts Böses, hört sie juxen und bekichert sich zuletzt.

Schließlich platzen sie vor Lachen. Und sie meckern wie die Ziegen, bis sie fast am Boden liegen. Und sie finden es zu dumm.

Doch da läßt sich gar nichts machen, und sie meckern und sie lachen, und sie wissen nicht warum. Keiner sieht den andern an, denn sonst würde es noch schlimmer.

Und das Kichern wird Gewimmer. Mutter sitzt im Nebenzimmer und bleibt ernst, so gut sie kann. Kichern strengt genauso an wie ein Tausend-Meter-Lauf.

Und so leise, wie's begann, hört es auf.